Dieser Titel erscheint am 9. September. Sie können ihn aber bereits vorbestellen.
Die Broschüre wird nun zweisprachig (deutsch/italienisch), daher hat sich der geplante Erscheinungstermin verschoben.
Aus dem Vorwort:
"Die Grundgedanken des in dieser Broschüre mit einigen Beiträgen
skizzierten Neuen Yogawillens knüpfen nicht an der Tradition des
klassischen Yoga an. Sie haben ihre Wurzeln in einer westlichen Esoterik,
aus der auch Anfang des 20. Jahrhunderts die Anthroposophie
Rudolf Steiners hervorgegangen ist. Die wesentlichste Aussage eines
Neuen Yogawillens ist das Neuwerden des Menschen im Sinne einer
Ich-Erkraftung und Aktivierung der Seelenkräfte des Denkens, Fühlens
und Wollens.
Wenn in den folgenden Beiträgen auf verschiedene Lehrer und
Übungsweisen eingegangen wird, so steht immer das Bemühen um
eine zukünftige Neubegründung des Yoga im Westen im Vordergrund,
nicht die Absicht, die vielfach großen Leistungen, die bereits
auf diesem Gebiete bestehen, in irgendeiner Weise zu schmälern. Gerade
auf dem Gebiet des Yoga finden wir ja heute oftmals die Aussage,
dass „alle Wege zum selben Ziel führen“ würden und auf vielen
Konferenzen und Kongressen wird die „Einheit in der Vielfalt“ des
Yoga betont. Meiner Ansicht nach ist aber diese Art einer unterscheidungslosen
Vereinheitlichung untereinander nicht wirklich zukunftsweisend.
An ihre Stelle könnte ein gegenseitiges Wahrnehmen und
eine Art der Dialogführung treten, wie sie von Otto Albrecht Isbert
in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts gepflegt worden ist.
Isbert, der mit zu den Gründervätern des Yoga in Deutschland zählt
und auch den heutigen Berufsverband BDY mitbegründet hatte, regte
immer wieder an, auf das Verbindende und nicht so sehr auf das Trennende
zu blicken, hielt sich aber auch nicht zurück mit konstruktiver
Kritik, wenn ihm eine Entwicklung im Yoga nicht fruchtbar oder gar
dem Bild des freien Menschen, das er als Ziel des Yoga definierte, entgegenlaufend
erschien.
In diesem Sinne wünsche ich den Lesern dieser Broschüre eine erkenntnisreiche
Lektüre und hoffe, dass das Büchlein tatsächlich Wegweisendes
für einen Dialog der Yogabestrebungen im Westen zu leisten
imstande ist."
Bernhard Spirkl, 8. 3. 2010
ISBN 978-3-941995-93-2, 1. Auflage 2010, 64 Seiten, kartoniert, 9 farbige Abbildungen