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Kletterführer

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Liebe Kletterer!
Es freut mich, bereits nach einem Jahr die 2. Auflage präsentieren zu dürfen. Es ist aus den gewonnenen Erfahrungen eine komplette Überarbeitung entstanden.
Dabei habe ich versucht die Charakteristik der einzelnen Kletterrouten in Wort und Bild besser herauszuheben. So können die besonderen Stellen oder Seillängen bewusster erlebt werden und bleiben länger in Erinnerung. Auch mit Erzählungen des Erschließers Heinz Grill wurde der Kletterführer bereichert.
Eine Besonderheit an der Gegend um Arco ist nicht nur der mediterrane Flair, sondern auch die außergewöhnliche Vielfalt an Kletterstilen. Diese reichen vom gut gesicherten Klettergarten zu gut gesicherten Mehrseillängen- Touren, über die rhythmischen Routen hin zu alpinen und technischen Touren mit Wandhöhen von über 1000 Metern. Diese einzigartige Vielfalt erlaubt es dem Kletterer sich weiter zu entwickeln. Dabei kann er die Sicherheit, welche der Bohrhaken bietet, verlassen und sich mutigen Schrittes zur Freiheit der Eigenständigkeit und Selbstverantwortung hin begeben.
Dieser Führer möchte den Einstieg in das gesamtheitliche Erleben von Mehrseillängen-Klettertouren erleichtern und zu etwas anspruchsvolleren Touren überleiten. Auch Inhalte und Themen sollten das Bewusstsein für eine Route erweitern.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen aufbauende und erlebnisreiche Tage in Arco!
Florian Kluckner

 

2. überarbeitete Auflage 2017

24,00 € *

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Anlässlich einer Veranstaltungsreihe ?Bergsteigen, die Eroberung des Unnützen? im Jahre 2013 in Meran sprach Heinz Grill in italienischer Sprache über "Die Werte im Bergsteigen" und stellte anhand von fünf Klettertouren fünf verschiedene Erlebensweisen vor.

Anknüpfend an die Formulierung "Eroberung des Unnützen", die auf den Buchtitel des französischen Bergsteigers Lionel Terray (1921 ? 1965) zurückgeht, führt Heinz Grill mit den fünf Aspekten von Form, Licht, Grenzüberschreiten, Weite und Einsamkeit über das "Unnütze des Bergsteigens" hinaus und beschreibt die tieferen Empfindungen und Erfahrungen, die die Bergsteiger meistens unbewusst kennen oder die sie entwickeln können.

Die Bergsteiger müssen keine "unnütze" oder einseitig leistungsorientierte Tätigkeit betreiben, sondern können Werte für das Leben und einen sozialen Zusammenhang erschaffen.

5,00 € *

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60 Kletterrouten im Sarcatal nördlich des Gardasees zwischen dem fünften und siebten Schwierigkeitsgrad
28,00 € *

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23,50 € *

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Das Ampezzo Tal ist - positiv oder negativ gesehen - seit Jahrzehnten Treffpunkt vieler Bergliebhaber. Dank der Olympischen Winterspiele 1956 begann Cortina in den 50er Jahren mit einer neuen Tourismusentwicklung und entwickelte sich bald von einem einfachen Bergdorf, das in seine Traditionen eingeschlossen war, zu einem echten Mittelpunkt eines vielfältigen Fremdenverkehrs.Man konnte Bergsteiger auf den Felswänden finden, die den Fußstapfen der "Scoiattoli" folgten, oder den einfachen Wanderer, der dabei war die unglaubliche Landschaft zu bewundern, aber auch den Wohlhabenden, der alles andere als die Schönheit der Umgebung suchte.

Der Bau von Klettersteigen in den Bergen des Ampezzo Tals seit den 60er Jahren blieb nicht ohne Kritik. Auf eine gewisse Weise ermöglicht der Klettersteig das Erklimmen einer Bergspitze mit Hilfe technischer Mittel und gilt daher als ethisch unfair. Er garantiert die Sicherheit des Weges und einer eventuellen Umkehr und erlaubt die Benutzung des Stahlseils bei der Progression. Aber eigentlich ist es kein Klettern. Körper und Geist sind nur selten oder nur teilweise auf die überwindung von Passagen in harmonischer und vollständiger Weise konzentriert. Sehr oft folgen diese Steige früheren Kletterrouten. Mit den Klettersteigen wurde ein Kompromiss zwischen Reinheit und Unwahrheit erreicht. Obwohl diese von denselben "Scoiattoli" gebaut wurden, haben sie dennoch eine eigene Ethik und bieten denjenigen, die sie begehen, die Illusion einer Eroberung, von Leistung, Müdigkeit und Ausgesetztheit und - wenn auch minimal - eines gewissen Risikos. Durch diese Rückkehr habe ich eine Welt von wahren Bergliebhabern entdeckt, von Sängern, die diese Schönheiten preisen, auch wenn sie sich deren Künstlichkeit bewusst sind. Wie gesagt, ein Kompromiss von Sicherheit und Bewegung, von Vertikalität und Freude am Gipfel. Leute mittleren Alters, junge Paare und Kinder auf den einfacheren Wegen brachten mich zu der Erkenntnis, dass die Wand nicht nur ein hohes Risiko und Schwierigkeiten bedeuten, sondern auch Unbesorgtheit und Entspannung. Die Sichtweise, die aus einem inneren Drang her zum gemeinsamen Ziel "Berggehen" führt, findet man heute immer seltener.

19,50 € *

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Dem Wunsch, einen Berg zu besteigen, liegt am Anfang immer auch eine gewisse ästhetische Sensibilität zugrunde: Sie geht von der Schönheit dieser grandiosen Naturbauwerke aus, von der noch intakten und potenziell feindlichen Umwelt oder von der Harmonie der Bewegung und der sportlichen Geste.
Jeder Alpinist hat seine Vorlieben, die sich in simplen Elementen äussern, etwa Form, Farbe, Struktur und Geologie der Berge, aber auch in komplexeren Motiven wie geografische Lage oder persönliche Hintergründe. Auch die Höhe spielt eine wichtige Rolle beim Festlegen eines alpinistischen Ziels. Die Höhe eines Gipfels ist nämlich nicht nur eine rein geografische Zahl, sondern liefert Informationen zur Dimension des Bergs im Vergleich zu seinen Nachbarn, zum Charakter der Landschaft und zum physischen Engagement, das für die Besteigung nötig ist. Innerhalb eines Massivs besitzt der höchste Berg sehr wahrscheinlich über weitere solche Elemente der Vorrangstellung, die sogleich den Blick anziehen: die grösste Wand, den längsten Grat, den ausgedehntesten Gletscher. Und auch die Natur ist in dieser Höhe extrem: bezaubernd an einem schönen Sonnentag, kann sie bei einem Sturm zur Hölle werden und übt so eine Faszination aus, der man sich schwerlich entziehen kann, hat man sie einmal kennengelernt.
Im Alpenbogen trifft man dieses für die Höhe typische Ambiente normalerweise schon gegen 3000 Meter an. Eine beschränkte Zahl von Gipfeln erreicht die Viertausendergrenze, ein paar wenige übertreffen 4500 Meter und ein einziger, der Mont Blanc, kommt nahe an 5000 Meter heran. Verglichen mit den meisten anderen Bergen der Alpenkette weisen ihre Viertausender bedeutende Proportionen auf. Auch wenn sie, was ihre Höhe anbelangt, nur halb so hoch sind wie die höchsten Himalaja-Spitzen, so sind die Viertausender doch die wahren „Giganten der Alpen“: majestätische, berühmte und vor allem geschichtsträchtige Gipfel.
 
32,00 € *

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